Tragischer Unfall

Mehrfach wurde Kreisbrandrat Frank Schmidt in den vergangenen Tagen angegangen und gefragt, warum sich die Feuerwehren aus dem Landkreis Dillingen nicht an den Suchaktionen für die vermisste Frau aus Prettelshofen und ihr Baby beteiligt haben. Mutter und Kind ertranken vor einer Woche im kalten Wasser des „Landgrabens“ zwischen Pfaffenhofen und Gremheim.
Gerne hätte Frank Schmidt seine Floriansjünger
im Landkreis Dillingen in Marsch gesetzt. Doch bei solchen Suchaktionen
müsse die Polizei die Feuerwehren anfordern.
Tragischer Unfall bei Wertingen
Sonja S.: Feuerwehren durften nur zur Bergung kommen
„Das ist allerdings nicht geschehen“, zeigt sich Frank Schmidt ob der tragischen Geschehnisse verwundert. Enttäuscht ist der Kreisbrandrat, dass die Feuerwehren oft nur „Erfüllungsgehilfen“ seien. Angefordert wurden sie im aktuellen Fall erst am zweiten Weihnachtsfeiertag, als es galt, das auf dem Dach liegende Auto der 32-jährigen Fahrzeuglenkerin aus dem kalten Wasser zu bergen.
Wie berichtet, hob ein Kranwagen der Feuerwehr Donauwörth den blauen BMW aus dem „Landgraben“, andere Wehren aus der Umgebung waren ebenfalls bei der Bergung vor Ort. Ob mit einer Beteiligung der Feuerwehren bei den Suchaktionen die Vermissten früher gefunden worden wären, sei hypothetisch. „Die Chancen wären aber sicherlich größer gewesen“, glaubt Frank Schmid.
Günther Herdin
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de


