Familientreffen der Gesellschaften

Neun Faschingsgesellschaften aus dem Landkreis, eine aus Amerdingen: Die Lauinger Stadthalle war am Freitagabend ganz in Narrenhand.
Gardemädchen, Showtänzer, Prinzen und Prinzessinnen wuselten durch die Gänge, fast jeder Platz war besetzt. Rund 1100 Menschen - Gäste und Aktive - waren gekommen. Die Faschingsgesellschaften boten ein tolles, abwechslungsreiches Programm.
Vom Wilden Westen bis zu Aladins Orient
Das reichte vom Wilden Westen (Showtanz der Epponia) bis hin zu Aladin und dem Orient (Showtanz der Hallo Wach). Die Tänzer der Finndonia reisten in die Zukunft, die der Gastgeber der Laudonia wirbelten als Hexen und Nachtwächter über die Bühne und die Steinheimer setzten als tollen Effekt kleine Lampen ein. Das Männerballett der Gundelfinger Glinken brachte die Zuschauer mit seinem Motto „Zirkus“ zum Lachen. Die Prinzenpaare tanzten gemeinsam einen Walzer. Und das kleine Tanzpaar Jenny und Daniel und die kleinen Tanzmariechen Cindy und Sabrina der Laudonia sausten wie Große über die Bühne.
Die Garden zeigten, welch unterschiedliche Interpretationen es für diese Tanzart gibt. Mal wiegten sich die Mädchen im Salsaschritt auf der Bühne (Gundelfinger Glinken), mal tanzten sie zu Klassikern wie „I am what I am“ (Faschingsfreunde Steinheim). Die einen setzten auf rockige Rhythmen (Finndonia), die anderen präsentierten ein klassisches akrobatisches und synchrones Programm - wie beispielsweise die Garde der Schlossfinken aus Höchstädt oder der Epponia aus Eppisburg.
Zu Emiliana Torrinis Hit „Jungle Drum“ wirbelte die Garde der „Hallo Wach“ über die Bühne. Bei der Bachtalia und den Dillinger Faschingsfreunden tanzte jeweils auch ein Mann mit. Mit 21 Mädchen war die Prinzengarde der Laudonia die Größte. Dass Narren fliegen können, zeigten die Höchstädter Schlossfinken. Auch die Tanzmariechen Carina (Dillinger Faschingsfreunde) und Selina (Bachtalia) durften nicht fehlen. Moderatorin des Abends war die Präsidentin der Laudonia, Susanne Höret.
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de


