Samstag Jul 31

Stadt will Mittelschule

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Als Chance zur Aufwertung der Hauptschule begrüßte der Dillinger Stadtrat gegen eine Stimme den Antrag der Stadt, die Hauptschule als Mittelschule anzuerkennen. Laut OB Frank Kunz und Oberamtsrat Rudolf Pfaffenzeller sind an der Schule bereits alle erforderlichen Komponenten im Bildungsangebot vorhanden, sodass die Mittelschule ohne einen Verbundpartner gestartet werden kann und momentan auch keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Damit widersprachen beide auch der Meinung von Bettina Merkl-Zierer, die von „politischer Kosmetik“ sprach und sagte: „Wir machen uns zu Handlangern von irgendwelchen Theoretikern in München.“

Das sahen alle anderen Mitglieder des Stadtrats nicht so. Peter Graf betonte, man dürfe sich diese Chance nicht entgehen lassen. Josef Kreuzer sprach von einer Aufwertung und war dafür, sich schon jetzt vorsorglich nach einem Mittelschulpartner (beispielsweise Weisingen) umzusehen, um gerüstet zu sein, wenn die Schülerzahlen weiter zurückgehen. In der Prognose sinkt die Zahl der Mädchen und Buben, die von den Grundschulen an die Dillinger Hauptschule wechseln, von derzeit 92 auf nur noch 27 im Schuljahr 2017/18.

Als weiterer ehrenamtlicher Mitarbeiter in Geschäftsstelle und Kuratorium der Volkshochschule wurde Georg Schrenk berufen. (vN)


Quelle: www.augsburger-allgemeine.de


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